Apotheke: Betriebserlaubnis

Wer eine Apotheke betreiben möchte, benötigt dazu eine Erlaubnis.

Wenn Sie eine Apotheke betreiben wollen, benötigen Sie dazu eine Erlaubnis der zuständigen Behörde. Sie können die Erlaubnis für Ihre Hauptniederlassung und bis zu drei Filialapotheken beantragen. Die Erlaubnis wird auf Sie persönlich und für festgelegte Räumlichkeiten erteilt und verpflichtet Sie zur persönlichen Leitung der Apotheke in eigener Verantwortung. Mehrere Personen zusammen können eine Apotheke nur in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder einer offenen Handelsgesellschaft (OHG) betreiben. Die Erlaubnispflicht besteht für alle Gesellschafter.

Voraussetzungen sind unter anderem:

  • dass der Antragsteller voll geschäftsfähig ist,
  • die deutsche Approbation als Apotheker und
  • die erforderliche Zuverlässigkeit besitzt und
  • dass er über geeignete Räume zum Betrieb einer Apotheke verfügt.

Bei einer Neueinrichtung und bei einer Geschäftsübernahme erfolgt im Rahmen des Verfahrens eine Abnahmebesichtigung durch die zuständige Behörde.

Die Erlaubnis erlischt

  • durch Tod,
  • durch Verzicht,
  • durch Rücknahme oder Widerruf der Approbation als Apotheker, durch Verzicht auf die Approbation oder durch Widerruf der Erlaubnis nach § 2 Abs. 2 der Bundes-Apothekerordnung oder
  • wenn ein Jahr lang von der Erlaubnis kein Gebrauch gemacht worden ist (die zuständige Behörde kann die Frist verlängern, wenn ein wichtiger Grund vorliegt).

Da unterschiedliche Unterlagen erforderlich sind, je nachdem, ob es sich um eine Erlaubnis für die Neuerrichtung, den Kauf einer Apotheke, für eine Zweigapotheke, die Pacht einer Apotheke/Filialapotheke/Versandapotheke handelt, wird empfohlen, sich diesbezüglich vorab mit der zuständigen Stelle in Verbindung zu setzen.

Den Antrag auf Erteilung der Erlaubnis zum Betrieb einer oder mehrerer öffentlicher Apotheken finden Sie auf den Seiten des Landesamtes für soziale Dienste.

Weiterführende Links

  • Antrag - Betrieb einer öffentlichen Apotheke

Hinweise

Im Apothekengesetz sind auch Regelungen für die Fälle getroffen, dass der Antragsteller nicht die notwendige Approbation vorweisen kann, er Bürger eines anderen Staates ist, der Versand apothekenpflichtiger Arzneimittel angeboten oder der Antrag für mehrere öffentliche Apotheken gestellt wird.

Weitere Informationen zu Ansprechpartnern in Schleswig-Holstein finden Sie auf den Internetseiten der Landesregierung.

  • Arzneimittelüberwachung in Schleswig-Holstein
  • § 2 Gesetz über das Apothekenwesen (Apothekengesetz - ApoG),
  • Landesverordnung über Verwaltungsgebühren (Allgemeiner Gebührentarif), Tarifstelle 9.7.1.

Weiterführende Links

  • § 2 ApoG
  • VwGebV SH

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