Besamungsstation: Erlaubnis zum Betrieb nach dem Tierseuchengesetz

Wer auf dem Gebiet der Tierzucht eine Besamungsstation betreiben möchte, benötigt eine Erlaubnis.

Wenn Sie auf dem Gebiet der Tierzucht eine Besamungsstation betreiben wollen, benötigen Sie eine Erlaubnis. Ausnahmen regelt das Tierzuchtgesetz.

Die Erlaubnis wird erteilt, wenn

  • eine Tierärztin oder ein Tierarzt die Besamungsstation tierärztlich-fachtechnisch leitet oder die Wahrnehmung der tierärztlich-fachtechnischen Aufgaben durch eine oder eine/n vertraglich an die Besamungsstation gebundene Tierärztin oder gebundenen Tierarzt gewährleistet ist,
     
  • das für einen ordnungsgemäßen Betrieb erforderliche Personal vorhanden ist,
     
  • die für die Gewinnung, Behandlung, Lagerung und Abgabe von Samen erforderlichen Einrichtungen vorhanden sind und
     
  • die männlichen Zuchttiere vorhanden sind.

Die Erlaubnis bezieht sich auf die jeweilige Besamungsstation mit ihren Betriebsteilen sowie auf den sachlichen Tätigkeitsbereich.

Der Antrag auf Erteilung der Erlaubnis muss enthalten:

  • Den Namen, die Anschrift und die Angabe der Rechtsform des Betreibers,
  • die Anschriften sämtlicher Betriebsteile sowie die Angabe von deren Funktion für die Gewinnung, Behandlung, Lagerung und Abgabe des Samens,
  • die Angabe des sachlichen Tätigkeitsbereiches.

Anträge auf Erteilung beziehungsweise Genehmigung können ohne bestimmte Formvorgaben an die zuständige Behörde gerichtet werden.

§ 17 Tierzuchtgesetz (TierZG).

Weiterführende Links

  • § 17 TierZG

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