Rechtsanwaltsgesellschaft: Zulassung

Wer als Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Rechtsangelegenheiten beratend und vertretend tätig werden möchte (Rechtsanwaltsgesellschaft), benötigt eine Zulassung.

Gesellschaften mit beschränkter Haftung, deren Unternehmensgegenstand die Beratung und Vertretung in Rechtsangelegenheiten ist, können als Rechtsanwaltsgesellschaft zugelassen werden.

Die Zulassung ist zu erteilen wenn,

  1. die Gesellschaft den Erfordernissen der §§ 59c, 59e und 59f der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) entspricht,
  2. die Gesellschaft sich nicht in Vermögensverfall befindet und
  3. der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung nachgewiesen ist oder einer vorläufige Deckungszusage vorliegt.
  • Eine Ausfertigung oder eine öffentlich beglaubigte Abschrift des Gesellschaftsvertrages,
  • Nachweis über den Abschluss der Berufshaftpflichtversicherung oder die vorläufige Deckungszusage.

Da häufig weitere Unterlagen benötigt werden, wird empfohlen, sich diesbezüglich vorab mit der RAK in Verbindung zu setzen..

Ein Antragsformular erhalten Sie bei der zuständigen Stelle.

Hinweise

Die Gesellschaft wird durch den beauftragten Notar zur Eintragung im Handelsregister angemeldet. Sobald der Kammer eine Bestätigung über die Eintragung vorliegt, erfolgt die Zulassung.

Die Rechtsanwaltsgesellschaft hat jede Änderung des Gesellschaftsvertrags, der Gesellschafter oder in der Person der nach § 59f Vertretungsberechtigten sowie die Errichtung oder Auflösung von Zweigniederlassungen der Rechtsanwaltskammer unter Beifügung einer öffentlich beglaubigten Abschrift der jeweiligen Urkunde unverzüglich anzuzeigen.

§§ 59c ff Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO).

Weiterführende Links

  • §§ 59c ff. BRAO

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