Nachbeurkundung einer Geburt im Ausland

Wer im Ausland geboren wurde, kann die nachträgliche Beurkundung der Geburt im Geburtenregister beantragen.

Ordnungsgemäß ausgestellte Geburtsurkunden aus dem Ausland werden in Deutschland grundsätzlich anerkannt. Eine Pflicht zur Nachbeurkundung besteht nicht.
Etwaige Übersetzungen und Beglaubigungen der ausländischen Urkunde entfallen somit künftig.

  • Ausländische Geburtsurkunde mit Übersetzung; gegebenenfalls Legalisation / Apostille,
  • gültigen Personalausweis, Reisepass oder Reiseausweis,
  • Ehe- und Geburtsurkunden der Eltern der Person, auf die sich der Eintrag bezieht,
  • gegebenenfalls Einbürgerungsurkunde / Staatsangehörigkeitsausweis.

Darüber hinaus kann die Vorlage weiterer Urkunden erforderlich sein erkundigen Sie sich darüber bitte vorab beim zuständigen Standesamt.

Der Antrag kann formlos gestellt werden.
Antragsberechtigte sind:

  • die einzutragende Person selbst,
  • deren Eltern,
  • deren Kinder,
  • der oder die Ehe- oder Lebenspartner(in).
  • §§ 36, 59, 62 Personenstandsgesetz (PStG),
  • Landesverordnung über Verwaltungsgebühren (Allgemeiner Gebührentarif) Tarifstelle 19.3.2.4 VwGebV.

Weiterführende Links

  • PStG
  • VwGebV

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