Änderung von NamenFamilienname Änderung

Sie können Ihren Namen ändern

  • wenn es einen wichtigen Grund gibt
  • wenn Sie einen Antrag ausgefüllt haben

Was ist ein wichtiger Grund?

Es gibt viele Gründe.

Zum Beispiel wenn:

  • Sie einen lustigen Namen haben. Andere machen sich darüber lustig.
  • Sie einen langen Namen haben. Der schwer zu schreiben ist. Der schwer zu sprechen ist.
  • Sie einen fremden Namen haben. Aus einem anderen Land.
  • Der Name vom Kind geändert werden soll. Da die Mutter einen neuen Namen hat.

Es gibt noch viele andere Gründe.

Fragen Sie im Amt nach.

Sofern eine Änderung des Nachnamens außerhalb der Regelungen des bürgerlichen Rechts (also nicht z. B. bei Eheschließung oder scheidung) gewünscht ist, muss diese als öffentlich-rechtliche Namensänderung bei der zuständigen Stelle beantragt werden.

Sie müssen einen Antrag ausfüllen.  Den bekommen Sie beim Amt.  Der Mitarbeiter sagt Ihnen dann:  Was Sie noch brauchen.

  • Antrag mit
    • der Darlegung der wichtigen Gründe
    • einer Erklärung darüber, ob schon früher eine Änderung des Namens beantragt wurde, gegebenenfalls wann und bei welcher zuständigen Stelle
    • einer Erklärung darüber, dass dem Antragsteller/der Antragstellerin bekannt ist, dass die Namensänderung bzw. die Ablehnung oder Zurücknahme des Antrages gebührenpflichtig ist
  • Nachweis, dass der/die Antragsteller/-in entweder Deutsche/r im Sinne des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland oder staatenlos, heimatloser Ausländer, ausländischer Flüchtling, Asylberechtigter ist, z.B.
    • Auszug aus dem Familienregister ,
    • beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch ,
    • Staatsangehörigkeitsausweis ,
    • Reisepass , Reiseausweis, Personalausweis oder Kinderausweis
  • beglaubigte Abschrift des Geburteneintrags für den Antragsteller/die Antragstellerin sowie für alle Personen, auf die sich die Änderung des Familiennamens erstrecken soll; die Urkunden müssen neueren Datums sein.
  • Falls die antragstellende Person verheiratet ist oder war, die Heiratsurkunde bzw. eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch.
  • Bei einer Namensänderung aus familienrechtlichen Gründen ist auch eine beglaubigte Ablichtung aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch oder der Familienbuchauszug der Familie vorzulegen, deren Namen der/die Antragsteller/-in anzunehmen wünscht.
  • für Personen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben:
    • Führungszeugnis (Beleg-Art O)

Die Unterlagen sollten jeweils im Original eingereicht werden. Alle Antragsunterlagen verbleiben grundsätzlich bei der zuständigen Stelle. Die vorgelegten Originalunterlagen werden nach erfolgter Beglaubigung der Kopien zurückgegeben.
Im Einzelfall können zur Antragsbearbeitung weitere Unterlagen und Nachweise erforderlich werden. Informationen dazu erteilt die zuständige Stelle.

Weiterführende Links

  • Art. 116 Abs. 1 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
  • § 15 Gesetz über die Angelegenheiten der Vertriebenen und Flüchtlinge (BVFG)
  • § 30 Abs. 5 Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister (BZRG)

Voraussetzungen

Das geht erst ab 18 Jahre.

  • Deutsche/r im Sinne im Sinne des Art. 116 Abs. 1 Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland (GG), Staatenlose, heimatlose Ausländer, ausländische Flüchtlinge oder Asylberechtigte
  • Vorliegen eines wichtigen Grundes, welcher im Antrag ausführlich dazulegen ist

Bei folgenden Änderungsgründen gelten weitere Anforderungen, die in der jeweiligen Leistung enthalten sind:

  • Erklärung von Vertriebenen, Spätaussiedlern, deren Ehegatten und Abkömmlingen
  • Erklärung zur Namensführung von Ehegatten
  • Erklärung zur Namensführung von Lebenspartnern
  • nachträgliche Erklärung eines gemeinsamen Familiennamens
  • Wiederannahme des Geburtsnamens
  • Änderung des Familiennamens eines Kindes
  • Art. 116 Abs. 1 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Weiterführende Links

  • Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen (NamÄndG)

Für eine beschränkt geschäftsfähige Person stellt der gesetzliche Vertreter den Antrag (Vater, Mutter, Vormund, Betreuer). Ein Vormund oder Betreuer/-in bedarf hierzu der Genehmigung des Vormundschaftsgerichts. Die Genehmigung des Vormundschaftsgerichts und der Nachweis über das Ergebnis der vormundschaftsgerichtlichen Anhörung des Antragstellers/der Antragstellerin sind dem Antrag beizufügen.

Weitere Fragen zum Antrag beantwortet die zuständige Stelle.

Verantwortlich für den Inhalt
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Letzte Aktualisierung bzw. Veröffentlichungsdatum
22.07.2009