Abfallrechtliches Nachweisverfahren

Die Entsorgung, d.h. die Verwertung oder die Beseitigung einschließlich des Sammelns und Beförderns von gefährlichen Abfällen, unterliegt einem abfallrechtlichen Nachweisverfahren. Verpflichtet hierzu sind die Abfallerzeuger sowie die Besitzer, Beförderer, Sammler und Entsorger gefährlicher Abfälle auf der Grundlage des Gesetzes zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen (KrWG). Ausgenommen sind private Haushalte und Kleinmengenerzeuger, die nicht mehr als zwei Tonnen gefährliche Abfälle im Jahr erzeugen.

Aufgrund der Nachweisverordnung, die das abfallrechtliche Nachweisverfahren regelt, ist die elektronische Nachweis- und Registerführung für alle Betroffenen verbindlich. Im Einzelfall kann die zuständige Stelle ganz oder teilweise eine Befreiung davon aussprechen.

Weitere Informationen zum elektronischen Abfallnachweisverfahren und zur elektronischen Registerführung:

Weiterführende Links

  • Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen (KrWG)
  • Niedersächsische Gewerbeaufsicht
  • Gemeinsame Abfall-DV-Systeme (GADSYS)
  • Niedersächsische Gesellschaft zur Endablagerung von Sonderabfall mbH

Es werden Unterlagen benötigt. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Auskünfte zu Anträgen und Formularen erteilt die zuständige Stelle.

Weiterführende Links

  • Verordnung über die Nachweisführung bei der Entsorgung von Abfällen (NachwV)
  • Niedersächsisches Abfallgesetz (NAbfG)
  • Verordnung über die Andienung von Sonderabfällen (SAbfAndV ND)
  • Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen (KrWG)

Verantwortlich für den Inhalt
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Letzte Aktualisierung bzw. Veröffentlichungsdatum
28.03.2013