Auswertung von Kriegsluftbildern beantragen

Die Verantwortung für Gefährdungen durch Kampfmittel bei Baumaßnahmen liegt bei den Grundstückseigentümer/ -innen bzw. den Bau beauftragenden Personen. Auch in Verdachtsfällen sind Maßnahmen zu veranlassen, wie einer Kampfmittelvorerkundung (Auswertung Kriegsluftbilder).

Bereits in den Kriegsjahren und bis zum heutigen Tage wurde und wird in Niedersachsen nach Kampfmitteln der beiden Weltkriege gesucht. Doch auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt muss davon ausgegangen werden, dass noch große Mengen von nicht erkannten Kampfmitteln im Erdreich vorhanden sind. Auch nach Jahrzehnten der Lagerung dieser Kriegslasten im Boden ist die Gefahr, die von diesen verschiedensten Kampfmitteln ausgeht, nicht gemindert.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen hat die Möglichkeit, für Sie im Vorfeld von Baumaßnahmen Auswertungen von Kriegsluftbildern vorzunehmen, die Aussagen treffen, inwieweit Kriegseinwirkungen durch Luftangriffe erfolgt sind.

  • Ausgefüllter schriftlicher Antrag gemäß vorgegebenem Formular,
  • Kartenmaterial (Liegenschaftskarte 1:500 1:2.000 bevorzugt) mit eindeutiger Markierung des auszuwertenden Bereiches (Karten nicht größer als DIN A3),
  • optional: Digitale Geodaten (Esri Shapefile (ETRS89, EPSG 25832), kml/ kmz, ) die ausschließlich den beantragten Auswertebereich als Polygon enthalten.

Formulare vorhanden: Ja

PDF-Formular    an kbd-postfach@lgln.niedersachsen.de

Schriftform erforderlich: Nein

Formlose Antragsstellung möglich: Ja

Persönliches Erscheinen nötig: Nein

Voraussetzungen

Es bestehen keine Voraussetzungen.

§  3 Niedersächsisches Umweltinformationsgesetz (NUIG)

Verantwortlich für den Inhalt
MI, Referat 44

Letzte Aktualisierung bzw. Veröffentlichungsdatum
26.04.2022