Markscheiderin/Markscheider Anerkennung als "andere" Person

Anerkannte Markscheiderinnen und anerkannte Markscheider fertigen das für untertägige Aufsuchungs- oder Gewinnungsbetriebe vorgeschriebene Risswerk an und tragen dieses nach. Für andere Betriebe können nach dem Bundesberggesetz vorgeschriebene sonstige Unterlagen wie Risse, Karten und Pläne auch von anderen Personen angefertigt und nachgetragen werden. Auch diese anderen Personen müssen sich anerkennen lassen. Eine Anerkennung ist für jeden Betrieb, für den Unterlagen erstellt werden sollen, gesondert zu beantragen.

  • Nachweis der körperlichen Eignung
  • Nachweis der Zuverlässigkeit
  • Nachweis über die fachliche Qualifikation
  • Nachweis der erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten

Der Antrag kann formlos bei der zuständigen Stelle zusammen mit den notwendigen Unterlagen eingereicht werden.

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Markscheidewesen, Bergvermessungswesen oder allgemeines Vermessungswesen an einer deutschen Hochschule mit einem Diplom und
  • außerhalb der Bundesrepublik erworbener, als gleichwertig anerkannter berufsqualifizierter Abschluss und
  • Ausübung einer fachspezifischen Berufstätigkeit nach dem Abschluss für mindestens zwei Jahre
  • Gleiches gilt, wenn der Markscheider oder die Markscheiderin
    • einen anderen vermessungstechnische Kenntnisse umfassenden berufsqualifizierten Abschluss besitzt und
    • mindestens drei Jahre eine fachspezifische Berufstätigkeit ausgeübt hat, in der er oder sie die für die Anfertigung und Nachtragung der Unterlagen zusätzlich erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben hat.
  • die für die Ausübung der Tätigkeit erforderliche Zuverlässigkeit und gesundheitliche Eignung

Weiterführende Links

  • § 13 Markscheider-Bergverordnung (MarkschBergV)

Verantwortlich für den Inhalt
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Letzte Aktualisierung bzw. Veröffentlichungsdatum
12.07.2021