Blindenführhund

Blindenhunde oder Blindenführhunde sind speziell ausgebildete Hunde, die blinde oder hochgradig sehbehinderte Menschen im Alltag unterstützen und es ihnen erlauben, sich gefahrlos zu orientieren. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Anschaffung, Ausbildung und Einarbeitung des Hundes. Sie zahlt zusätzlich eine monatliche Pauschale für die Unterhaltskosten.


  • Ärztliche Verordnung, aus der die Einschränkung der Sehfähigkeit hervorgeht


Voraussetzungen
  • Hochgradige Sehbehinderung oder Blindheit
  • Verordnung durch den Augenarzt
  • Artgerechte Unterbringung und Verpflegung des Hundes
  • persönliche Eignung des Hundehalters
  • täglicher Auslauf
  • Halter muss ein Mobilitätstraining absolviert haben

Verantwortlich für den Inhalt
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit M-V

Letzte Aktualisierung bzw. Veröffentlichungsdatum
02.07.2021