Hundehaltung Prüfung Sachkunde des Besitzers

Wer gefährliche Hunde nicht gewerblich züchten, halten oder führen möchte, muss hierfür u. a. die erforderliche Sachkunde besitzen und nachweisen.

Zum Nachweis der Sachkunde muss vor der Kreisordnungsbehörde eine Prüfung bestanden werden oder eine gleichwertige Ausbildung bei einer staatlichen oder nichtstaatlichen Stelle absolviert worden sein.



Hinweise

Bei der Sachkundeprüfung sind insbesondere ausreichende Kenntnisse nachzuweisen über

  • das Wesen und die Verhaltensweisen von Hunden,
  • das richtige Verhalten des Menschen gegenüber Hunden sowie
  • die wichtigsten Rechtsvorschriften für den Umgang mit Hunden.

Die Sachkunde braucht nur für die Hunderasse oder Hundegruppe nachgewiesen zu werden, deren nichtgewerbsmäßige Haltung beabsichtigt ist. Antragsteller, die gefährliche Hunde nichtgewerbsmäßig züchten wollen, haben außerdem gefestigte, auf die jeweilige Zucht bezogene kynologische Kenntnisse nachzuweisen. In den Sachkundebescheinigungen sind die Hunderassen oder Hundegruppen, für die Sachkunde nachgewiesen wurde, anzugeben.

§ 4 Abs. 2 Nr. 1 in Verbindung mit § 5 Verordnung über das Führen und Halten von Hunden (Hundehalterverordnung HundehVO M-V)


Weiterführende Links

Bitte erfragen Sie den konkreten Verfahrensablauf bei der zuständigen Kreisordnungsbehörde.


Verantwortlich für den Inhalt
Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern

Letzte Aktualisierung bzw. Veröffentlichungsdatum
26.04.2021