Kindervorsorgeuntersuchungen U6/U7, Einladungswesen

Die Kindervorsorgeuntersuchungen tragen dazu bei, festzustellen, dass ein Kind sich gesund entwickelt. Auf diese Weise können Krankheiten und Entwicklungsverzögerungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Die Kosten für die Untersuchungen werden von allen gesetzlichen und den meisten privaten Krankenkassen übernommen. Besteht kein Versicherungsschutz, können die Eltern sich mit dem Gesundheitsamt in ihrem Bezirksamt  in Verbindung setzen, um den Kindern die Untersuchung zu ermöglichen.

Die Freie und Hansestadt Hamburg möchte die Gesundheit von allen Kindern gezielt fördern und ihren Schutz weiter verbessern. Die Teilnahme an den ärztlichen Kindervorsorgeuntersuchungen stellt dafür einen wichtigen Baustein dar. Aus diesem Grund hat die Hamburger Bürgerschaft beschlossen ein optimiertes Einladungswesen für die Kindervorsorgeuntersuchungen U6 und U7 einzuführen.

  • gelbes Untersuchungsheft
  • Antwortkarte

Voraussetzungen

Kinder im 10. bis 12. Lebensmonat (U6) sowie im 21. bis 24. Lebensmonat (U7)

Hinweise

Auf Grund der Corona Infektion finden ggf. keine U6/U7 Untersuchungen beim Kinderarzt statt.

Ablauf des Einladungswesens für die Kindervorsorgeuntersuchungen U6 und U7

Im Rahmen des Einladungswesens werden die Eltern bzw. Sorgeberechtigten von Kindern im 10. bis 12. sowie im 21. bis 24. Lebensmonat, die in Hamburg gemeldet sind, durch ein Anschreiben einer Zentralen Stelle (Landesfamilienbüro) mit Sitz in Neumünster an die Kindervorsorgeuntersuchungen U6 und U7 erinnert. Dies geschieht durch ein Einladungsschreiben mit einer codierten und frankierten Karte an die Eltern. Die Eltern werden gebeten, die Karte, gemeinsam mit dem gelben Untersuchungsheft, zu der Vorsorgeuntersuchung mitzunehmen.

Nachdem die Vorsorgeuntersuchung U6 bzw. U7 in der Arztpraxis durchgeführt wurde, wird die Teilnahme des Kindes auf der Karte durch einen Praxisstempel bestätigt. Die Arztpraxis wird die Karte dann an die Zentrale Stelle zurückschicken. Dort erfolgt ein Abgleich der zurückgesandten Postkarten mit den Daten der Meldebehörde.

Weiterer Verlauf, wenn keine Rückmeldung erfolgt
Wenn der Zentralen Stelle keine Informationen über die Teilnahme vorliegen, informiert sie das Gesundheitsamt des zuständigen Bezirksamtes. Das Gesundheitsamt nimmt daraufhin zeitnah schriftlich Kontakt mit der Familie auf, damit diese möglichst schnell einen Termin in einer ärztlichen Praxis vereinbaren und die Vorsorgeuntersuchung nachzuholen kann.

Untersuchungszeitraum überschritten
Sollte eine Untersuchung in der Praxis im gesetzlich vorgeschriebenen Zeitrahmen nicht mehr möglich sein, so kann in Einzelfällen auch eine Vorstellung des Kindes im Gesundheitsamt erfolgen. Das Gesundheitsamt möchte gerne wissen bzw. nachvollziehen, warum die Vorsorgeuntersuchung nicht durchgeführt wurde, auch um die Familien zukünftig ggf. besser und gezielter ansprechen und erinnern zu können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes weisen auf konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für Familien im Stadtteil hin und bieten den Familien auch einen Hausbesuch an.

Sollte innerhalb einer festgelegten Frist, die im Anschreiben des Gesundheitsamtes angegeben wird, keine Rückmeldung der Sorgeberechtigten erfolgt sein, so wird das Gesundheitsamt einen angekündigten Hausbesuch bei der Familie durchführen.

Hamburgische Gesundheitsdienstgesetz und Meldedatenübermittlungsverordnung vom 22. April 2014

Weiterführende Links

  • Arztsuche der Kassenärztlichen Vereinigung
  • BGV - Kindergesundheit
  • Kindervorsorgeuntersuchungen U6/U7 in Hamburg
  • Arztsuche des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e. V.
  • FAQ-Liste zum neuen Einladungswesen U6/U7
  • Ärztliche Bescheinigung Vorsorgeuntersuchung U6/U7, (PDF, 33,6 KB)
  • Einladungsschreiben U6/U7 an Eltern und Sorgeberechtigte

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