Kirchenaustritt

Kirchen, Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsgemeinschaften werden im deutschen Recht gleich behandelt. Im Folgenden werden sie alle als Religionsgemeinschaften bezeichnet. Sind sie Körperschaften des öffentlichen Rechts, können sie von ihren Angehörigen Kirchensteuer erheben.
Übersicht über Religionsgemeinschaften - Körperschaft des öffentlichen Rechts - siehe Link.

Wer aus einer in der Freien und Hansestadt Hamburg bestehenden Religionsgemeinschaft des öffentlichen Rechts austreten will, hat seinen Austritt gegenüber dem zuständigen Standesamt zu erklären.

Bundespersonalausweis oder Reisepass mit letzter Meldebescheinigung.

Voraussetzungen

Volljährig:
- Persönliches Erscheinen erforderlich.
- Vollmacht nicht möglich.
 

Minderjährig:
- Bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres des Kindes müssen die Sorgeberechtigten den Austritt persönlich beim Standesamt erklären. Anwesenheit des Kindes ist nicht erforderlich.
- Ab dem 14. Lebensjahr ist das Kind kirchenmündig und kann die Erklärung selbst abgeben.

Hinweise

  • Zuständig ist das Standesamt in dessen Bezirk Sie gemeldet sind.
  • Die Änderung bzw. der Kirchenaustritt wird dem Finanzamt automatisch mitgeteilt.
  • Die Erklärung des Austritts ist auch schriftlich über einen Notar möglich. Dort fallen zusätzliche Kosten an, die Sie bitte direkt mit dem Notar klären.
Hamburgisches Kirchensteuergesetz (HmbKiStG)

Weiterführende Links

  • Hamburgisches Kirchensteuergesetz (HmbKiStG)
  • Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften - Körperschaften des öffentlichen Rechts in Hamburg

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