Beglaubigungen von Kopien behördlicher Dokumente zur Vorlage bei einer Behörde und für privatrechtliche Zwecke

Jede Behörde kann Abschriften/Ablichtungen von Schriftstücken, die sie selbst ausgestellt hat, oder die für ihren eigenen Bedarf bestimmt sind, amtlich beglaubigen.

Darüber hinaus ist die für die Wohnung des/der Betroffenen zuständige Meldebehörde befugt, Schriftstücke, die von einer deutschen Behörde ausgestellt worden sind oder deren Abschriften zur Vorlage bei einer Behörde benötigt werden, amtlich zu beglaubigen.

Amtliche Beglaubigungen sind nicht möglich für private Schriftstücke, die privat verwendet werden sollen. Unterschriftsbeglaubigungen für andere Zwecke oder öffentliche Beglaubigungen (§ 129 BGB), sowie Unterschriften ohne zugehörigen Text können bei einem Notar beantragt werden.

Personenstandsurkunden oder Abschriften aus Personenstandsbüchern dürfen nur von dem Standesamt beglaubigt werden, das die Personenstandsurkunde ausgestellt hat (Zweitschrift o. beglaubigte Abschrift).

Originalunterlagen und ggf. Kopien mitbringen. In einigen Dienststellen stehen Münzkopierer zur Verfügung. Bitte Kleingeld mitbringen.

Voraussetzungen

Eine Abschrift kann nur beglaubigt werden, wenn die Urschrift von einer Behörde ausgestellt wurde oder die Abschrift zur Vorlage bei einer Behörde benötigt wird.

Hinweise

Zur Vorlage bei einer Behörde können Kopien beglaubigt werden von:
  • Originalen, die von einer Behörde ausgestellt wurden (z.B. staatliche Schulzeugnisse, Ausweisdokumente (Reisepass, Personalausweis), Urkunden über Promotion, Staatsangehörigkeit, Approbation u.ä.)
  • Orginalen, die nicht von einer Behörde ausgestellt wurden (z.B. Arbeitszeugnisse).
Beglaubigung für Rentenzwecke
  • Beglaubigungen von Orginalen, die nicht von einer Behörde ausgestellt wurden, sind für Rentenzwecke gebührenfrei (Nachweis für den Rentenbezug oder Antrag erforderlich).

Vollmacht

  • Eine Beglaubigung erfolgt urkunden- bzw. dokumentenbezogen und nicht personenbezogen, weshalb auch ein Nichtbetroffener diese ohne Vollmacht beantragen kann.
§33 (1) Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG)

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