Sozialhilfe, Hilfe zum Lebensunterhalt bei nicht dauerhafter Erwerbsminderung

Sozialhilfe erhält, wer seinen notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln beschaffen kann, das heißt weder Einkommen noch Vermögen reichen hierfür aus. Voraussetzung ist eine vorübergehende, mindestens 6-monatige, aber nicht dauerhafte Erwerbsunfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, das heißt dass der Antragsteller weniger als 3 Stunden am Tag arbeiten kann. Ein Anspruch könnte auch bestehen, wenn eine vorgezogene Altersrente bezogen wird.
Personalausweis, Unterlagen über Einkommen, Belastungen und Vermögen.

Hinweise

Neuerung ab 2020:

Werden Leistungen der Sozialhilfe zur Sicherung des Lebensunterhaltes zusätzlich zu Leistungen der ambulanten Eingliederungshilfe (EGH) gewährt, erhält der Berechtigte ab 2020 diese beiden Leistungen von unterschiedlichen Dienststellen. Der Leistungsbescheid der EGH wird zentral vom Fachamt Eingliederungshilfe im Bezirk Wandsbek (W/EH) und der Bescheid über Sozialhilfleistungen vom zuständigen Sozialamt im Bezirk erlassen.
§§ 27 - 40 Sozialgesetzbuch - Zwölftes Buch (SGB XII)
 

Weiterführende Links

  • Infos zu Sozialleistungen
  • Ihre zuständige Grundsicherungs- und Sozialdienststelle
  • Rundfunk-TV-Gebührenbefreiung
  • Infoline Sozialhilfe
  • Informationen zum Angehörigen-Entlastungsgesetz

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