Anzeige einer Geburt

Jede Geburteines Kindes muss dem für den Geburtsort zuständigen Standesamt angezeigt werden.

  • Personalausweise oder Reisepässe mit letzten Meldebescheinigungen
  • Urkunden über den Familienstand der Mutter (Verheiratet: Eheurkunde. Geschieden: Scheidungsurteil und Eheurkunde mit Scheidungsvermerk. Ledige: Ledigkeitsbescheinigung).
  • Geburtsbescheinigung
  • Vornamenszettel
  • Geburtsurkunden beider Elternteile
  • Sofern es schon Geschwister (mit denselben Eltern) zu dem Neugeborenen gibt, bitte auch deren Geburtsurkunden einreichen.
  • Wenn bereits die Vaterschaft für das Neugeborene anerkannt wurde, dann auch die Vaterschaftsanerkennung und ggf. die Sorgeerklärung.

Abholung auch mit Vorlage einer Vollmacht möglich. Verwandte in gerader Linie (Vater/Mutter des Neugeborenen) erhalten die Urkunde auch ohne Vollmacht.



Voraussetzungen
Antragsteller muss über 16 Jahre alt sein.

Hinweise
  • Nur im Zusammenhang mit der Geburtsbeurkundung nehmen die Standesämter auch Vaterschaftsanerkennungen entgegen - hierfür ist ein Termin erforderlich.
  • Sorgeerklärungen sind nur beim Jugendamt möglich und können auch nur im Jugendamt abgegeben werden. Vaterschaftsanerkennungen nimmt das Jugendamt ebenfalls entgegen  (s. Link - Beistandschaften - ).
  • Die Geburtsbescheinigung wird von der Hebamme ausgestellt und dem zuständigen Standesamt direkt übersandt (außer bei Hausgeburten).
  • Den Vordruck für die Vornamensanzeige erhalten die Eltern im Krankenhaus oder auch im zuständigen Standesamt.
  • Bei ausländischer Beteiligung ist zudem die persönliche Vorsprache wegen Klärung der Staatsangehörigkeit und der Namensführung zwingend erforderlich. In diesem Fall vereinbaren Sie bitte einen Termin mit dem für die Geburt zuständigen Standesamt.
  • Im Rahmen der Anzeige einer Geburt erhalten die Eltern, zusätzlich zur kostenpflichtigen Geburtsurkunde für die eigenen Unterlagen, zwei kostenfreie Urkunden zur Beantragung von Elterngeld und zum Zwecke der Anmeldung bei der Krankenkasse. Eine weitere Urkunde zur Beantragung von Kindergeld wird nur noch bei Geburten in Geburts- oder Hebammenhäusern ausgestellt.
§ 18 ff. Personenstandsgesetz (PStG)
§ 31 ff. Personenstandsverordnung (PStV)
§ 61 PStG Abs. 1, S. 3 - Mindestalter für Antragstellung

In einigen Krankenhäusern werden die erforderlichen Unterlagen und Gebühren für die Beurkundung bereits im Krankenhaus bei den Eltern abgefordert, vorbereitet und zusammen mit der Geburtsanzeige direkt an das zuständige Standesamt gesandt. Dort wird dann die Beurkundung vorgenommen.

Bei den Krankenhäusern, die nicht so verfahren, wird die Geburtsanzeige direkt zum Standesamt geschickt. ERST wenn die Geburtsanzeige im Standesamt vorliegt, können die Eltern mit den weiteren, erforderlichen Unterlagen (s. Erforderliche Unterlagen) die Geburt ihres Kindes anzeigen.

 

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