Landgericht Hamburg - Apostillen

Das Landgericht Hamburg ist nur berechtigt eigene und von Notaren beglaubigte Urkunden und Dokumente mit einer kostenpflichtigen Vorbeglaubigung (zur späteren Legalisation) oder Apostille zu versehen.

Beglaubigt wird die Echtheit der Unterschrift, die Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner gehandelt hat und gegebenenfalls die Echtheit des Siegels oder Stempels, mit dem das Dokument versehen ist. Die Bestätigung der Echtheit dieses Dokumentes erfolgt je nach Verwendungsland durch eine Beglaubigung mit anschließender Legalisation oder eine Apostille.

Für Länder, die dem Haager Übereinkommen vom 05.10.1961 zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation (BGBL.II 1965 S. 876) beigetreten sind, ist eine Apostille erforderlich. Welche Länder dies im Einzelnen sind, erfahren Sie auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes, siehe Link

Urkunden, die für andere (nicht beigetretene) Länder bestimmt sind, erhalten eine Beglaubigung. Anschließend erfolgt die Legalisation durch einen Konsularbeamten bei der Auslandsvertretung des Staates, in dem die Urkunde benötigt wird.

Die Legalisation ist eine Bestätigung der Echtheit einer ausländischen Urkunde durch den Konsularbeamten des Staates, in dem die Urkunde verwendet werden soll.
Die Apostille ist ebenfalls eine Bestätigung der Echtheit einer Urkunde, die jedoch  anders als bei der Legalisation  von einer Behörde des Staates erteilt wird, in dem die Urkunde ausgestellt worden ist.

Die Urkunde(n), die mit einer Apostille oder Vorbeglaubigung versehen werden sollen.

Voraussetzungen

Urkunde bzw. Dokument wurde vom Landgericht Hamburg oder von einem Notar ausgestellt.
 

Weiterführende Links

  • Justizbehörde Hamburg
  • Landgericht Hamburg
  • Ausländische öffentliche Urkunden zur Verwendung in Deutschland
  • Beglaubigungsantrag
Ab Dienstag, den 17.03.2020 werden Anträge auf Überbeglaubigungen bis auf weiteres wegen der Corona-Situation nur noch postalisch bearbeitet. Bitte senden Sie Ihre notariell beglaubigte Urkunde zusammen mit dem ausgefüllten Beglaubigungsantrag (s. unter  Formulare, Services & Links) an das Landgericht Hamburg (die Anschrift finden Sie unter Kontakt). Sie erhalten Ihre Unterlagen und den  dazugehörigen Gebührenbescheid auf dem Postwege zurück. Die Bearbeitung kann bis zu einer Woche dauern.
Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, Ihre notariell beglaubigte  Urkunde in der Gemeinsamen Annahmestelle des Amts- und Landgerichts im Ziviljustizgebäude am Sievekingplatz 1 abzugeben. Den Beglaubigungsantrag erhalten Sie bei der Information am Eingang. Die Gebühren zahlen Sie bei der Kasse ein und fügen die Quittung Ihrem Antrag bei. Die Rücksendung erfolgt dann auch wieder auf dem Postwege.

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