Apostillen für das Ausland

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Wird eine inländische (deutsche) öffentliche Urkunde für den Gebrauch im Ausland benötigt, kann der ausländische Staat, in dem die inländische Urkunde verwendet werden soll, eine gesonderte Beglaubigung (Haager Apostille bzw. Legalisierungsvoraussetzung/Vorbeglaubigung) der Echtheit verlangen.

Das Amt für Migration der Behörde für Inneres und Sport ist bei öffentlichen Urkunden zur Anbringung der Apostille oder Vorbeglaubigung berechtigt, die von einer Behörde der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) ausgestellt wurden.

Hierzu gehören öffentliche Urkunden, wie z.B.
  • standesamtliche Urkunden der hamburgischen Standesämter (z.B. Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Sterbeurkunde)
  • Bescheinigungen der Finanzbehörde in Hamburg (z.B. Ansässigkeitsbescheinigungen)
  • Bescheinigungen der hamburgischen Bezirksämter in Hamburg (z.B. Meldebescheinigung, Vaterschaftsanerkennung)
  • Bescheinigungen zur Einbürgerung in Hamburg (z.B. Einbürgerungszusicherung)
  • Beglaubigte Abschriften einer ausstellenden Behörde in Hamburg
  • Erstellung von beglaubigten Abschriften mit Apostille bzw. Vorbeglaubigung
    • deutsches Ausweisdokument (z.B. Personalausweis, Reisepass, Aufenthaltstitel)
    • hamburgische Abschlusszeugnisses von Schulen mit staatlicher Anerkennung in der FHH (z.B. Bachelorzeugnis, Abiturzeugnis)
      • Achtung! - Abschriften für den nationalen Gebrauch werden nicht gefertigt.
        Originale sind zum Termin mitzubringen.
  • Übersetzungen 
    • Der Dolmetscher/Übersetzer muss in Hamburg beeidigt worden sein. Bitte nutzen Sie die Homepage, um einen geeigneten Übersetzer für Hamburg zu finden!
      www.justiz-dolmetscher.de  (Hier die Sprache und das Bundesland angeben) 


Hiesige Behörde ist für folgende Dokumente nicht zuständig:
  • Urkunden der hamburgischen Gerichte und Notare - (Zuständig ist hier der Amtsgerichts- bzw. Landgerichtspräsidenten in Hamburg). Hierzu nutzen Sie bitte den Behördenfinder auf www.hamburg.de.
  • Urkunden anderer Bundesländer
  • Bundesurkunden - z.B. für Führungszeugnisse erhalten Sie beim Bundesamt für Justiz (www.bva.bund.de).
  • Privatrechtliche Dokumente - z.B. Vollmacht (Bitte wenden Sie sich ein in Hamburg ansässigen Notar, zwecks einer notarielle Beglaubigung). Anschließend suchen Sie das Landgericht Hamburg auf. Bitte nutzen Sie hier den Behördenfinder auf www.hamburg.de.
  • Übersetzungen -  Dolmetscher nicht in Hamburg beeidigt
  • Ausländische Urkunden - z.B. Heiratsurkunde aus Dänemark

Eine Apostille/Vorbeglaubigung erfolgt urkunden- und nicht personenbezogen, weshalb auch ein Nichtbetroffener diese ohne Vollmacht beim Amt für Migration beantragen kann.

Eine schriftliche Beantragung ist ebenfalls möglich, es ist dann der Vor- und Nachnahme, Ihre Anschrift, E-Mail, Telefonnummer und das Land anzugeben, für welches die Apostille/Vorbeglaubigung bestimmt ist.

Bei Zweifeln zur Zuständigkeit Ihrer Urkunde - Bitten wir eine E-Mail mit Anhang (Foto oder Scan) des Dokumentes an m2511@amtfuermigration.hamburg.de senden.
 
  • Die in Hamburg ausgestellte Urkunde(n) im Original.
  • Terminbuchungsnachweis
  • Ausweisdokument
  • EC-Karte bzw. Kreditkarte (Barzahlung nur in Ausnahmefällen möglich)

Voraussetzungen

Wollen Sie sicher gehen, dass Ihr Anliegen bearbeitet werden kann!
  • Senden Sie zwecks Vorabprüfung eine E-Mail mit Anhang der E-Mail der(s) Dokumente(s) als Scan oder Foto, direkt nach der Buchung Ihres Termins (Noch nicht in Betrieb!). Zudem geben Sie Namen, Telefonnummer, Tag und Uhrzeit Ihres Termins an. 
  • m2511@amtfuermigration.hamburg.de
Allgemeine Voraussetzungen
  • Es handelt sich um ein Original bzw. Abschrift einer öffentlichen Urkunde der allgemeinen Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) z.B. Standesamt, Kundenzentrum, Finanzamt, staatliche anerkannte Schulen Hamburgs
  • Ihr Dokument hat keine Zweckbindung.
    • z.B. Geburtsurkunde (Nur zur Beantragung von Elterngeld)
  • Ihr Dokument muss von einer berechtigten Person der FHH unterschrieben sein. 
  • Die Unterzeichnende Person der FHH ist hiesiger Behörde bekannt.
  • Es können nur die gebuchten Dienstleistungen zum Termin bearbeitet bzw. angenommen werden.
  • Eine Apostille/Vorbeglaubigung erfolgt urkunden- und nicht personenbezogen, weshalb auch ein Nichtbetroffener diese ohne Vollmacht beim Amt für Migration beantragen kann.
  • Zahlung per EC- / Kreditkarte (Nur in Ausnahmefällen - Bargeld)

Hinweise

Eine Apostillierung/Beglaubigung erfolgt urkunden- und nicht personenbezogen, weshalb auch ein Nichtbetroffener diese ohne Vollmacht beim Amt für Migration beantragen kann. Eine schriftliche Beantragung ist ebenfalls möglich, es ist dann das Land anzugeben, für welches die Apostille bestimmt ist.

Nur die gebuchte Dienstleistung wird zum vereinbarten Termin ausgeführt.

Bei Übersetzungen 
  • Der Dolmetscher/Übersetzer muss in Hamburg beeidigt worden sein. Bitte nutzen Sie die Homepage, um einen geeigneten Übersetzer für Hamburg zu finden!
    • www.justiz-dolmetscher.de  (Hier die Sprache und das Bundesland angeben) 
Bei Erstellung von beglaubigten Abschriften mit Apostille bzw. Vorbeglaubigung
  •  Abschriften werden nur für den internationalen Gebrauch gefertigt.
    • Originale sind zum Termin mitzubringen.
    • Hierzu gehören z.B. deutsche Ausweisdokumente (z.B. Personalausweis, Reisepass, Aufenthaltstitel) oder hamburgische Abschlusszeugnisses von Schulen/Universitäten mit staatlicher Anerkennung in der FHH (z.B. Bachelorzeugnis, Abiturzeugnis).
    • Abschriften von laufenden Registern sind nicht zulässig (z.B. standesamtliche Urkunden, Meldebescheinigungen) - Bitte wenden Sie sich an die ausstellende Stelle!
      • In Ausnahmefällen fertigt auch hiesige Behörde Ihre Abschrift. 
Wichtig bei Endbeglaubigung durch das Bundesverwaltungsamt (BVA)
  • Hier akzeptiert das BVA nur Abschriften von der ausstellenden Behörde in Hamburg bzw. bei Ausnahmefällen vom Amt für Migration.
Bei beglaubigten Abschriften einer ausstellenden Behörde in Hamburg
  • Wir empfehlen, dass Sie Ihre Urkunde von der ausstellenden Behörde eine Abschrift fertigen lassen. Sollte dies nicht möglich sein, senden Sie uns bitte eine E-Mail mit Anlage des Originals, da dieses bei der ausstellenden Behörde geprüft werden muss und einen erhöhten Zeitaufwand bedeuten kann.
Hiesige Behörde ist für folgende Dokumente nicht zuständig:
  1. Urkunden der hamburgischen Gerichte und Notare - (Zuständig ist hier der Amtsgerichts- bzw. Landgerichtspräsidenten in Hamburg). Hierzu nutzen Sie bitte den Behördenfinder auf www.hamburg.de.
  2. Urkunden anderer Bundesländer
  3. Bundesurkunden - z.B. für Führungszeugnisse erhalten Sie beim Bundesamt für Justiz (www.bva.bund.de).
  4. Privatrechtliche Dokumente - z.B. Vollmacht (Bitte wenden Sie sich ein in Hamburg ansässigen Notar, zwecks einer notarielle Beglaubigung). Anschließend suchen Sie das Landgericht Hamburg auf. Bitte nutzen Sie hier den Behördenfinder auf www.hamburg.de.
  5. Übersetzungen -  Dolmetscher nicht in Hamburg beeidigt
Senden Sie uns bitte nach der Buchung Ihres Termins (Noch nicht in Betrieb!) eine E-Mail mit der Anlage des Originals bzw. der Abschrift der ausstellenden Behörde. Hiesige Behörde wird im Vorwege eine Prüfung bei der ausstellenden Behörde veranlassen. Erst nach Bestätigung der ausstellenden Behörde ist eine Abschrift oder Setzung der Apostille oder Vorbeglaubigung auf der Abschrift durch hiesige Behörde möglich. 

 
Art. 2 (1) Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden
von der Legalisation vom 5. Oktober 1961 (UrkBefrÜbkG Haag) 

https://www.gesetze-im-internet.de/urkbefr_bkg_haag/BJNR208750965.html#:~:text=Art%201,Das%20%C3%9Cbereinkommen%20wird%20nachstehend%20ver%C3%B6ffentlicht.

Weiterführende Links

  • Infos Beglaubigungsangelegenheiten
Für die persönliche Vorsprache benötigen Sie einen Termin.
Bitte schicken Sie uns hierfür die zu beglaubigenden Dokumente als Scan/Foto vorab an unsere Email-Adresse: m2511@amtfuermigration.hamburg.de    
Nach Vorabprüfung erhalten Sie per E-Mail eine Terminempfehlung.          
 
Für die schriftliche Beantragung benötigen wir die zu beglaubigenden Dokumente im Original.
Notwendige Angaben im Anschreiben:
  • Bestimmungsland der Urkunde z.B. Russland
  • Anschrift
  • E-Mail und Telefonnummer
Die Gebühr wird bei Wohnsitz in Deutschland per Rechnung erhoben.

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