Bescheinigung in Steuersachen

Bescheinigungen in Steuersachen können für zahlreiche, insbesondere gewerbliche Anlässe erforderlich sein. Die nachzuweisenden Angaben zu Ihren steuerlichen Verhältnissen dienen vor allem als Zuverlässigkeitserklärung, d.h. als Nachweis, dass Sie zum einen keine Steuerrückstände beim Finanzamt haben, zum anderen aber z. B. auch ihren steuerlichen Erklärungspflichten fristgerecht nachkommen. Die Bescheinigung wird im Sprachgebrauch auch als "steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung" bezeichnet.

Bescheinigungen in Steuersachen sollen vom zuständigen Finanzamt immer dann erteilt werden, wenn ein Nachweis der Zuverlässigkeit ausdrücklich gesetzlich gefordert wird, z. B.

  • für Bewachungsbetriebe (§ 34a GewO)
  • für Makler (§ 34c GewO),
  • für Gaststättenbetreiber (§ 4 GastG).

Ohne ausdrückliche gesetzliche Vorgabe soll eine Bescheinigung nur erteilt werden, wenn sie von erheblichem Interesse für den Antragsteller ist. Dem Finanzamt ist deshalb mitzuteilen, für welchen Zweck die Bescheinigung begehrt wird.

Dem Finanzamt ist deshalb mitzuteilen, für welchen Zweck die Bescheinigung begehrt wird.


Mitzubringen sind

  • Personalausweis, Pass oder ein amtliches Identitätsdokument,
  • Mitteilung, für welchen Zweck die Bescheinigung benötigt wird und
  • schriftliche Vollmacht, wenn Sie die Bescheinigung für eine andere Person abholen möchten.  


Verantwortlich für den Inhalt
Hessisches Ministerium der Finanzen

Letzte Aktualisierung bzw. Veröffentlichungsdatum
04.01.2019