Beglaubigungen weiterer Dokumente

Die Beglaubigung weiterer Dokumente ist zweckgebunden. Im Zweifel wird geprüft, ob eine Beglaubigung nach den einschlägigen Bestimmungen vorgenommen werden darf.

Zum Zweck der Bewerbung um einen Ausbildungs- oder Studienplatzes dürfen folgende Dokumente beglaubigt werden:

  • Nachweis Zivil- oder Wehrdienst
  • Diplome von Universitäten, Hochschulen o.ä.
  • KV, ZV, Ärztekammern
  • Computer-Ausdrucke, die im Original von einer Behörde ausgestellt wurden

Zum Zweck zur Vorlage bei deutschen Ämtern oder Behörden dürfen folgende Dokumente beglaubigt werden:

  • Diplome von Universitäten, Hochschulen o.ä.
  • Promotionsurkunden in deutscher Sprache
  • Einbürgerungsurkunden
  • Namensänderungen durch Standesämter (ist keine Personenstandsurkunde) 

 


  • Vorlage des Originaldokuments,
    • Das Original muss in deutscher Sprache abgefasst sein.
  • Gegebenenfalls Kopien,
    • Mitgebrachte Kopien müssen das gesamte Originaldokument wiedergeben
    • Ein mehrseitiges Dokument darf nicht doppelseitig kopiert sein



Hinweise

Beglaubigungen von ausländischen Dokumenten

Beglaubigungen von ausländischen Dokumenten werden nur zur Vorlage bei einer deutschen Behörde vorgenommen. Die Behörde muss vom Antragsteller benannt werden können, da sie in den Beglaubigungsstempel aufzunehmen ist.

Beglaubigungen sind möglich, bei Vorlage

  • eines ausländischen Dokumentes mit Übersetzung (von einem in Deutschland amtlich vereidigten Dolmetscher erstellt)
  • eines ausländischen Dokumentes in lateinischer Schrift ohne Übersetzung
  • einer deutschen Übersetzung eines ausländischen Dokumentes im Original

Ausländische Dokumente in anderen als lateinischen Schriftzeichen (bspw. russisch, chinesisch, etc.) ohne Übersetzung können nicht beglaubigt werden.