Grenzkontrollstelle: Einfuhr von Lebensmitteln, Futtermitteln sowie Erzeugnissen tierischer Herkunft

Die Arbeit der Grenzkontrollstelle dient dem
Schutz der EU-Staaten vor der Einschleppung von Tierseuchen aus dem Ausland
Schutz der VerbraucherInnen vor gesundheitlichen Gefahren, die von Lebensmitteln ausgehen können
Schutz von Menschen und Tieren vor gesundheitsgefährdenden Futtermitteln


  • Anmeldeformular GVDE oder GDE für Lebensmittel tierischer oder pflanzlicher Herkunft,

    GVDE = Gemeinsames Veterinärdokument für die Einfuhr (tierisch) / GDE = Gemeinsames Dokument für die Einfuhr (pflanzlich)

  • Gesundheitszeugnis aus dem Drittland
  • ggf. Zertifikat über durchgeführte Laboruntersuchungen
  • Bill of Lading,

    Schiffsfrachtbrief



Voraussetzungen

Erstellung eines GVDE (Gemeinsames Dokument für die Einfuhr) für Sendungen tierischer Herkunft oder eines GDE (Gemeinsames Einfuhrdokument) für Lebens- und Futtermittel nicht tierischer Herkunft


Hinweise

Besondere Bestimmungen für den persönlichen Reiseverkehr: Die Einfuhr von Lebensmitteln tierischer Herkunft aus Ländern außerhalb der EU ist größtenteils verboten.
Die Grenzkontrollstellen in Bremen, Bremerhaven und Cuxhafen sind für die Abfertigung lebender Tiere aus Drittstaaten nicht zugelassen. Auch existiert keine Grenzkontrollstelle am Flughafen Bremen.

Anmeldung von Drittlandsendungen mit GVDE/GDE,  BL (Bill of Lading) sowie gültigem Gesundheitszeugnis und ggf. Laborergebnissen
es findet eine Dokumentenkontrolle und  abhängig vom Produkt eine Gestellung zur Nämlichkeitskontrolle und  Warenuntersuchung statt. Die Ergebnisse werden im GVDE /GDE festgehalten und über die Einfuhrfähigkeit entschieden (Einfuhrerlaubnis, Einfuhr unter bestimmten Bedingungen, Zurückweisung)