Unterhaltsvorschuss beantragen

Kinder von 0 bis 5 Jahren haben ab dem 01.01.2022 einen Anspruch von monatlich 177,00 Euro, Kinder von 6 bis 11 Jahren monatlich 236,00 Euro und Kinder von 12 Jahren bis 17 Jahren von 314,00 Euro.

 

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Aufenthaltstitel,

    Ausländische Staatsangehörige benötigen zusätzlich zum Ausweisdokument den gültigen Aufenthaltstitel (ggf. mit Zusatzblatt)

  • Kindergeldnachweis
  • Unterhaltstitel ,

    z.B. Unterhaltsurkunde, Gerichtbeschluss oder -urteil oder Nachweis über die Zustellung der Unterhaltsklage

  • Nachweis über den Trennungszeitpunkt oder die Scheidung
  • Vaterschaftsanerkenntnis,

    Urkunde, Beschluss oder Urteil

  • Sorgerechtsentscheidung oder Sorgerechtserklärung
  • Freistellungsvereinbarung ,

    Mit der Freistellungsvereinbarung einigen sich die Elternteile darauf, dass der an sich unterhaltspflichtige Elternteil keinen Kindesunterhalt mehr bezahlt.

  • Nachweis über den Trennungszeitpunkt,

    z.b. Bestätigung des Rechtsanwalts

  • (Mahn-) Schreiben im Zusammenhang mit der Geltendmachung von Unterhaltsforderungen des Kindes
  • Nachweise über Einkünfte aus Vermögen des Kindes (Zinsen u. ä.) und Arbeit des Kindes (z.B. Ausbildungsvergütung)

Voraussetzungen

Zahlt der andere Elternteil keinen oder keinen ausreichenden Unterhalt, wird Ihrem Kind Unterhaltsvorschuss nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) gewährt.

  • Eine wichtige Voraussetzung ist insbesondere, dass Ihr Kind bei Ihnen lebt und jünger als 18 Jahre ist.
  • Für Kinder nach Vollendung des 12. Lebensjahres ist zusätzlich Voraussetzung, dass diese selbst nicht auf Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, bzw. durch die Unterhaltsvorschusszahlung aus dem SGB II-Bezug herausfallen oder dass der alleinerziehende Elternteil im SGB II- Bezug eigene Einkünfte in Höhe von mindestens 600 EURO brutto monatlich erzielt.

Wäre der andere Elternteil durchaus in der Lage, den Unterhalt für Ihr Kind zu zahlen, handelt es sich um einen Vorschuss auf den Unterhalt, den sich die Unterhaltsvorschussstelle von dem eigentlich unterhaltspflichtigen Elternteil zurückholt.

Wenn der andere Elternteil nicht in der Lage und deshalb auch nicht verpflichtet ist, den Unterhalt für Ihr Kind zu zahlen, wird eine Ausfallleistung gezahlt.

Für ausländische Staatsangehörige, die nicht die Staatsangehörigkeit von Mitgliedsstaaten des europäischen Wirtschaftraumes oder der Schweiz besitzen, muss die Anspruchsberechtigung im Einzelfall geprüft werden.

  • Die Höhe des Unterhaltsvorschusses richtet sich nach dem in § 1612a BGB geregelten Mindestunterhalt
  • Unterhaltsvorschussgesetz (UhVorschG)

Sie stellen einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss bei der für Sie zuständigen UVG-Stelle des Amtes für Soziale Dienste Bremen:

Amt für Soziale Dienste

Fachdienst Flüchtlinge, Integration & Familien

Unterhaltsvorschussstelle

Breitenweg 29 - 33

28195 Bremen

  • Stadtbezirk Nord (Burglesum, Vegesack, Blumenthal
  • Stadtbezirk Süd (Neustadt, Obervieland, Huchting, Woltmershausen, Seehausen, Strom)

Amt für Soziale Dienste

Sozialzentrum Gröpelingen/ Walle

Unterhaltsvorschussstelle

Hans-Böckler- Str. 9

28217 Bremen

  • Stadtbezirk Mitte (Mitte, Häfen)
  • Stadtbezirk Ost (Östliche Vorstadt, Schwachhausen, Vahr, Horn-Lehe, Borgfeld, Oberneuland, Osterholz, Hemelingen)
  • Stadtbezirk West (Blockland, Findorff, Walle, Gröpelingen)

Verantwortlich für den Inhalt
Keine Angabe

Letzte Aktualisierung bzw. Veröffentlichungsdatum
Keine Angabe