Wohngeld - Mietzuschuss beantragen

Beim Mietzuschuss wird die Miete ohne Heizkosten, Warmwasser und Strom, zuzüglich des Betrages zur Entlastung bei den Heizkosten bezuschusst. 

  • Sämtliche Unterlagen in Kopie
  • Mietvertrag beim Erstantrag
  • Nachweis der Mietzahlung durch den Vermieter, alternativ die letzten 3 Kontoauszüge
  • Letztes Mietänderungsschreiben
  • Bescheid über Wasser- und Entwässerungsgebühren
  • Nebenkostenabrechnung
  • Sämtliche Einkommensnachweise der Haushaltsmitglieder der letzten 12 Monate,

    z.B. Verdienstbescheinigung, steuerfreie Einnahmen und Kapitalerträge

  • Bescheid über Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II bzw. Bescheid über Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung,

    bei Erwerbslosen oder Sozialhilfeempfängern

  • Letzter Steuerbescheid/letzte Steuererklärung, Gewinn- und Verlustrechnung,

    bei Selbstständigen

  • Schulbescheinigung ,

    bei Kindern ab 16 Jahren

  • Immatrikulationsbescheinigung,

    bei Studierenden

  • Schwerbehindertenausweis
  • Bescheid über den Bezug von Pflegegeld,

    bei vorhandener Schwerbehinderung

Voraussetzungen

Die Miete ist nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag zuzüglich des Betrages zur Entlastung bei den Heizkosten zuschussfähig.

Wohngeld wird nicht geleistet für:

Empfänger folgender Sozialleistungen, wenn bei der Berechnung der Leistung Kosten der Unterkunft berücksichtigt worden sind:

  • Arbeitslosengeld II und Sozialgeld
  • Leistungen für Auszubildende gem. § 27 Abs. 3 Zweites Buch Sozialgesetzbuch
  • Übergangsgeld und Verletztengeld jeweils in Höhe des Betrages des Arbeitslosengeldes II, auch bei Vorschüssen und Abschlagszahlungen auf Übergangs- oder Verletztengeld
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
  • Hilfe zum Lebensunterhalt
  • Ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt oder andere Hilfen in einer stationären Einrichtung, die den Lebensunterhalt umfassen, nach dem Bundesversorgungsgesetz oder nach einem Gesetz, das dieses für anwendbar erklärt
  • Leistungen in besonderen Fällen und Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
  • Kinder- und Jugendhilfe, wenn im Haushalt ausschließlich Empfänger dieser Leistungen leben

Keine Wohngeldberechtigung haben:

  • Alleinstehende Auszubildende oder Studenten, die dem Grunde nach Anspruch auf Leistungen zur Förderung nach dem BAföG oder dem SGB III haben.
    Ausnahme: Ein Wohngeldanspruch besteht, wenn die Leistungen der Ausbildungsförderung ausschließlich als Darlehen gewährt werden oder wenn Sie mit weiteren Haushaltsmitgliedern zusammenwohnen, die dem Grunde nach keinen Anspruch auf BAföG oder Berufsausbildungsbeihilfe haben
  • Alleinstehende, die Leistungen nach dem sogenannten MobiPro (Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa) erhalten bzw. wenn alle Haushaltsmitglieder Empfänger dieser Leistung sind

Hinweise

Wohngeldanträge mit Kurzarbeitergeld:
Damit es nicht zu einer Verzögerung kommt, sind bei Wohngeldanträgen mit Kurzarbeitergeld die Lohn-/Gehaltsbescheinigung oder eine sonstige verbindliche Information über die Höhe und Dauer des Kurzarbeitergeldes dem Antrag beizufügen.
Bitte legen Sie zusätzlich die Mindestnachweise vor:

- Kopie des Mietvertrages
- Einkommensbescheinigung/ Verdienstabrechnungen: mindestens ein Nachweis über mtl. Einkommen und über Sonderzahlungen (Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld etc.) bei weiteren Haushaltsmitgliedern.
- Nachweis über die aktuelle Höhe der Miete und der Entrichtung der letzten drei Monatsmieten (z.B. durch Kopien der Kontoauszüge)

  • Wohngeldgesetz (WoGG)
  • Wohngeldverordnung (WoGV)
  • Sozialgesetzbuch Erstes Buch (SGB I)
  • Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II)
  • Sozialgesetzbuch Zehntes Buch (SGB X)
  • Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch - SGB XII
  • Asylbewerberleistungsgesetz
  • Wohngeldnovelle (mit Beispielwohngeldtabelle)

Für die Bewilligung von Wohngeld muss ein schriftlicher Antrag auf dem amtlichen Vordruck gestellt werden. Die dazu gehörenden Unterlagen können nachgereicht werden. Formlos eingereichte Anträge wirken nur fristwahrend, ein formeller Antrag muss nachgereicht werden. Der Antrag und die Unterlagen können persönlich, per Post oder eingescannt per E-Mail (Unterschrift nicht vergessen) eingereicht werden.

Der Bewilligungszeitraum beträgt in der Regel zwölf Monate. Zwei Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes kann ein erneuter Antrag auf Wohngeld gestellt werden.

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