Wohnberechtigungsschein beantragen

Ein Wohnberechtigungsschein wird sowohl für den Bezug einer geförderten Mietwohnung als auch für die Beantragung von Fördermitteln für ein Eigentumsobjekt erteilt.

Ob ein Wohnberechtigungsschein erteilt werden kann und welche Wohnungsgröße bezogen werden darf, hängt von zwei Faktoren ab:

  • Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder
  • Höhe des Gesamteinkommens

Das Gesamteinkommen ist die Summe der Jahreseinkommen der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder abzüglich bestimmter Frei- und Abzugsbeträge.

  • Derzeitiger Mietvertrag oder Räumungsurteil oder sonstiger Nachweis über die bestehende Obdachlosigkeit,

    bei Beantragung eines Wohnungsnotstandes

  • Letzter Steuerbescheid / letzte Steuererklärung, Gewinn- und Verlustrechnung,

    bei Selbstständigen

  • Sämtliche Einkommensnachweise aller Haushaltsmitglieder der letzten 12 Monate,
    • Verdienstbescheinigung
    • Steuerfreie Einnahmen und Kapitalerträge
  • Bescheid über Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II bzw. Bescheid über Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung,

    bei Erwerbslosen oder Sozialhilfeempfängern

  • Immatrikulationsbescheinigung,

    bei Studierenden

  • Schwerbehindertenausweis,

    bei vorhandener Schwerbehinderung

  • Schulbescheinigung ,

    bei Kindern ab 16 Jahren

  • Bescheid über den Bezug von Pflegegeld,

    bei vorhandener Schwerbehinderung

  • Kopie des Passes,

    bei ausländischen Mitbürgern

Voraussetzungen

  • Deutsche Staatsangehörigkeit oder
    Besitz einer gültigen Aufenthaltserlaubnis, einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung
  • Vorliegen der Volljährigkeit
  • Wohnraumförderungsgesetz (WoFG)
  • Bremisches Wohnungsbindungsgesetz (BremWoBindG)
  • Weitere Informationen und Vordrucke zum Wohnberechtigungsschein

Ein schriftlicher Antrag auf dem amtlichen Vordruck muss gestellt werden.

Der unterschriebene und ausgefüllte Antrag kann per Post oder per E-Mail zugesandt werden.

Der Wohnberechtigungsschein wird ungültig, wenn sich die Anzahl der im Schein aufgeführten Haushaltsmitglieder, die in die geförderte Wohnung einziehen werden, ändert.

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