Jagdpachtvertrag

Ein abgeschlossener Jagdpachtvertrag ist der zuständigen unteren Jagdbehörde anzuzeigen, in deren Territorium der Jagdbezirk gelegen ist. Der Jagdpachtvertrag ist schriftlich abzuschließen. Jagdpächter darf nur sein, wer einen Jagdschein besitzt und diesen schon während 3 Jahren vor Abschluss des Pachtvertrages besessen hat.


Jagdpachtvertrag

Jagdschein



Muster für Jagdpachtverträge sind im Internet bei den jagdlichen Verbänden und den Verbänden der Land- und Forstwirtschaft erhältlich. Jagdpachtverträge sind zivilrechtliche Verträge. Hierfür gibt es kein behördlich vorgeschriebenes Formular.

Schriftformerfordernis für Jagdpachtvertrag ist geregelt in § 12 Abs. 4 BJagdG


Voraussetzungen

Jagdpächter darf nur sein, wer einen Jagdschein besitzt und diesen schon während 3 Jahren vor Abschluss des Pachtvertrages besessen hat.

Maximalfläche 1.000 ha Jagdfläche pro Person. Pächterhöchstzahl je Jagdbezirk gemäß § 14 BbgJagdG nicht überschreiten. Bis 250 ha maximal 2 Pächter, für jeden weiteren mindestens 75 ha Jagdfläche.

Die Fläche, auf der die Jagd vereinbart wurde, ist in den Jagdschein des Jagdpächters einzutragen. Das gehört zum Verfahrensablauf Jagdschein Änderungen/Eintragungen.


Reichen Sie den Jagdpachtvertrag nach Abschluss schriftlich bei der unteren Jagdbehörde ein.

Die untere Jagdbehörde prüft den Vertrag und meldet Beanstandungen binnen drei Wochen per Beanstandungsbescheid.

Vor Ablauf der drei Wochen-Frist darf die Jagd nicht ausgeübt werden.