Anzeige einer Hausgeburt

Die Geburt eines Kindes muss dem für den Geburtsort zuständigen Standesamt  angezeigt werden.

Zur Anzeige einer Hausgeburt sind in nachstehender Reihenfolge verpflichtet:

  • jeder Elternteil des Kindes, wenn er sorgeberechtigt ist,
  • jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war oder von der Geburt aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

Sie benötigen folgende Unterlagen:

  •  bei miteinander verheirateten Eltern
    •  Geburtsurkunden
    •  Eheurkunde oder ein beglaubigter Abdruck aus dem Eheregister,
  •  bei nicht miteinander verheirateten Eltern
    •  Geburtsurkunde der Mutter
    •  falls die Vaterschaft bereits anerkannt wurde:
      • Erklärungen über die Vaterschaftsanerkennung
      •  Geburtsurkunde des Vaters
      •  ggf. die Sorgeerklärungen
  • Personalausweis, Reisepass oder ein anerkanntes Passersatzpapier der Eltern
  • eine von einer Ärztin oder einem Arzt oder einer Hebamme oder einem Entbindungspfleger ausgestellte Bescheinigung über die Geburt, soweit sie bei der Geburt zugegen waren.

 Eine Eheurkunde ist auch vorzulegen, wenn die Ehe aufgelöst ist.




Hinweise

Nach Beurkundung der Geburt im Geburtenregister können Geburtsurkunden ausgestellt werden.

Kommt Ihr Kind in einem Krankenhaus oder Geburtshaus zur Welt, benachrichtigt die Einrichtung das zuständige Standesamt und übermittelt die Geburtsanzeige.

Kommt Ihr Kind zu Hause zur Welt, stellen Hebammen, Geburtshelfer, Ärztinnen oder Ärzte die Geburtsbescheinigung aus. Diese müssen Sie persönlich dem zuständigen Standesamt dann innerhalb einer Woche vorlegen. Eine telefonische oder schriftliche Anzeige ist unzulässig.


Verantwortlich für den Inhalt
Ministerium des Innern und für Kommunales, Ref. 23

Letzte Aktualisierung bzw. Veröffentlichungsdatum
02.07.2019