Der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur berät und unterstützt Sie bei der Ursachensuche von Funkstörungen, auch in Verbindung mit elektromagnetischen Unverträglichkeiten.
Wenn Sie eine Funkstörung melden und die Bundesnetzagentur diese anhand Ihrer Angaben ebenfalls vermutet, wird der Prüf- und Messdienst die Störquelle mit speziellen Mess- und Peilwagen vor Ort ermitteln und Abhilfemaßnahmen einleiten.
Bevor Sie die zentrale Funkstörungsannahme kontaktieren, sollten Sie prüfen, ob es sich bei der Störung nicht um eine der folgenden häufigen Ursachen handelt:
- ein Defekt an Ihrem Gerät oder ein Bedienfehler,
- eine ungenügende Funkversorgung,
- eine unzureichende Antenne
oder
- ein defektes Antennenanschlusskabel.
In diesen Fällen ist die zentrale Funkstörungsannahme nicht der richtige Ansprechpartner.
Bei Mobilfunk-, Telefon- oder Internetstörungen wenden Sie sich zunächst an Ihren Anbieter des jeweiligen Telekommunikationsdienstes, um auszuschließen, dass dort eine Störung vorliegt.
Auslöser für Funkstörungen
Im Alltag können Sie Störsignale beispielsweise bemerken als:
- Prasseln im Radio,
- eingefrorene Fernsehbilder auf dem Fernsehbildschirm,
- Gerätestörungen oder
- Störungen beim Internetempfang.
Funkstörungen können zum Beispiel verursacht werden durch:
- defekte oder Alterungseffekte bei elektrischen Geräten und Funkanlagen,
- unfachmännisch installierte Satellitenanlagen,
- Geräte, deren Betrieb in der Europäischen Union nicht zugelassen ist.
Deshalb ist es wichtig, dass Ihre Geräte ein CE-Kennzeichen tragen und diese bestimmungsgemäß betrieben werden.
Funkstörungen können die öffentliche Sicherheit gefährden, wenn sie beispielsweise die Funkkommunikation von Rettungsdiensten, Polizei, Feuerwehr oder im Flugverkehr beeinträchtigen.
